Vereint an einem Standort - Grundsteinlegung gefeiert
Neubau des Amtsgerichts Gütersloh nimmt Form an

Baudezernent Albrecht Pförtner, BLB NRW Geschäftsführerin Gabriele Willems, Axel Meyer Direktor Amtsgericht Gütersloh, Niederlassungsleitung Wolfgang Feldmann sowie Gudrun Schäpers, Präsidentin OLG Hamm.
Mit einer Bruttogrundfläche von 2.440 Quadratmetern ergänzt der Erweiterungsbau das bestehende denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1959. Neben modernen Büroräumen und Sitzungssälen wird im Erdgeschoss ein separater Bereich für den ambulanten Sozialen Dienst (aSD) der Justiz entstehen. Durch die Zusammenführung der drei bisherigen Standorte wird die Effizienz der Arbeitsabläufe maßgeblich verbessert. „Der Erweiterungsbau ist ein entscheidender Schritt für die Modernisierung unseres Amtsgerichts“, betonte Axel Meyer, Direktor des Amtsgerichts Gütersloh. „Mit diesem Projekt verbessern wir nicht nur die Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten, sondern stärken insbesondere mit der Vergrößerung der Saalebene auch die Effizienz der Aufgabenerledigung deutlich.“
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Fokus
Der Neubau setzt Maßstäbe in Sachen Klimaschutz: Eine moderne Wärmepumpe nutzt Erdwärme zur Beheizung des Gebäudes, wodurch der Primärenergiebedarf deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben liegt. Zudem bleibt der parkähnliche Charakter des Außengeländes durch gezielte Neuanpflanzungen erhalten.
„Die ambulanten Sozialen Dienste werden in das Amtsgericht integriert, und die seit vielen Jahren extern tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kehren ins Haupthaus zurück. Gleichzeitig stärken wir den Justizstandort Gütersloh durch den Bau eines nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudes“, erklärte Gudrun Schäpers, Präsidentin des Oberlandesgerichts Hamm.
Starke Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Umsetzung
„Wir sind als Bauherr verantwortlich für dieses Projekt und setzen ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige Justizarchitektur. Der Neubau wird der Justiz eine zeitgemäße Arbeitsumgebung bieten, die zukünftigen Anforderungen gerecht wird“, erklärte Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW. Die enge Kooperation zwischen der Justiz, dem BLB NRW sowie mit den Planern und dem Generalunternehmen hat maßgeblich zur erfolgreichen Planung beigetragen. Das betont auch Wolfgang Feldmann als Leiter der Niederlassung Bielefeld des BLB NRW. „Mit der heutigen Grundsteinlegung zeigen wir, wie wichtig eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Planung und Ausführung für den Erfolg dieses Vorhabens ist.“
Stärkung der Justiz in der Region
Der Erweiterungsbau wird nicht nur die Arbeitsbedingungen und den Zugang für Bürgerinnen und Bürger verbessern, sondern auch die Justizstrukturen in der Region nachhaltig stärken. Durch die Zusammenführung der verschiedenen Standorte werden die Arbeitsabläufe effizienter und der Standort wird zu einem modernen und zukunftsorientierten Gerichtsbetrieb. „Die Erweiterung des Amtsgerichts ist ein Gewinn für die gesamte Stadt“, erklärte Albrecht Pförtner, Baudezernent der Stadt Gütersloh. „Wir freuen uns, dass dieses wichtige Bauprojekt nun in die nächste Phase geht und einen Beitrag zur positiven Stadtentwicklung leistet.“
Mit der feierlichen Grundsteinlegung ist der Weg für die nächsten Bauphasen geebnet. Nach Abschluss der Hochbauarbeiten beginnen in diesem Jahr die Arbeiten an der Fassade und im Innenausbau.
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